Von der symptomatischen Behandlung
zum ganzheitlichen Therapiekonzept:
Meilensteine auf dem Weg zu einer optimalen
Betreuung von MS-Betroffenen
Die bis heute immer noch unheilbare Krankheit
Multiple Sklerose (MS) hat viele Gesichter. Bis Anfang der 90-er
konnte diese Krankheit nicht ursächlich behandelt werden, jedoch
wurde viel Arbeit im Bereich der symptomatischen Therapie geleistet.
Auch die bis heute gültige Standardbehandlung der akuten MS-Schübe
mit hochdosierter Gabe von Cortisonpräparaten wurde bereits
ab der 70-er Jahren etabliert.
Der Kampf gegen die unheilbare Krankheit
MS
In der jüngeren Vergangenheit konnte die
deutsche Schering AG und deren amerikanische Tochtergesellschaft
Berlex zwei bedeutende Meilensteine in der Therapie der MS setzen.
Durch die Entwicklung von b-Interferon
stand 1995 (USA1993) erstmals ein Medikament zur Verfügung,
das die zugrundeliegende Krankheit und nicht nur die Symptome behandelt.
Durch Gabe von Interferon beta-1b lässt sich die Zahl der Schübe
um etwa 1/3 senken und die Schwere der Schübe vermindern. Nachdem
sich in einer weiteren Studie gezeigt hatte, dass auch bei der weiter
fortgeschrittenen sogenannten „sekundär progredienten"
MS die Zunahme der Behinderung verzögert werden kann, folgte
1999 die Zulassung auch für diese Form der MS. b
-Interferon von Schering ist somit das einzige Arzneimittel für
ein breites Spektrum der Multiplen Sklerose und für die grosse
Mehrheit der MS-Patienten.
Heute sucht Schering in aufwendigen klinischen
Forschungsprojekten nach neuen Applikationsmöglichkeiten, wie
z.B. eine Form, die man schlucken statt spritzen kann, und nach
weiteren Anwendungsmöglichkeiten für b
-Interferon. Mit diesen Aktivitäten und der Entwicklung weiterer
innovativer Arzneistoffe unterstützt Schering Ärzte und
Patienten in ihrem Kampf gegen die unheilbare Krankheit MS.
Der Menschen im Mittelpunkt
Die Multiple Sklerose ist eine Krankheit, die
nicht nur körperliche Schäden hervorruft, sondern auch
einen tiefgreifenden Einfluss auf die Psyche und das soziale Umfeld
der Betroffenen hat. Als Spezialist in Sachen MS betrachtet Schering
es deshalb auch als selbstverständlich den Menschen in den
Vordergrund zu rücken und Grundlagen für ein ganzheitliches
Therapiekonzept zu schaffen.
Betaferon® plus
In diesem Zusammenhang ist die interdisziplinäre
Zusammenarbeit zwischen Neurologen, Hausärzten, Krankenschwestern,
medizinischen Betreuern und der MS Gesellschaft von grosser Bedeutung.
Zur Förderung dieses fachübergreifenden Dialoges unterstützt
Schering (Schweiz) AG ein Therapiebegleitprogramm unter dem Namen
Betaferon® plus.
Die Interferon-Beratung
Eine wichtige Stütze von Betaferon®
plus ist die Interferon-Beratung. Die Interferon-Beratung ist neben
Ihrer Neurologin/Ihrem Neurologen und Hausärztin/Hausarzt eine
wichtige Ansprechpartnerin in bezug auf die Therapie mit Betaferon.
Die Interferon-Beraterinnen sind erfahrene Ärztinnen und Krankenschwestern,
die unter der fachlichen Aufsicht von Neurologischen Kliniken stehen.
Sie arbeiten eng mit den betreuenden Ärzten zusammen und entlasten
diese. Ziel ihrer Tätigkeit ist, die Sicherheit und Selbständigkeit
von Betaferon-Anwender bezüglich der Therapie zu gewährleisten.
Zu den Aufgaben einer Interferon-Beraterin gehören
die Instruktion über die korrekte Zubereitung von Betaferon®
und die Injektionstechnik. Zudem gibt sie Tips zu den praktischen
Aspekten der Betaferon®-Therapie und zur Vorbeugung
und Behandlung der häufigsten Nebenwirkungen. Damit Sie Ihre
Erfahrungen mit anderen Betaferon®-Anwenderinnen
und –Anwender austauschen können, organisiert sie lokale „Betaferon-Träffs".
Auch gibt sie die Zeitschrift „Betaferon®-Aktuell"
heraus, eine Zeitschrift für und von Betroffenen.
Neben der Interferon-Beratung steht Ihnen für
Fragen rund um die Krankenversicherungen auch ein kostenloser Infoservice
zur Verfügung.
Kontaktadressen für
die Interferon-Beratung und Infolines
|